Präsentation der Machbarkeitsstudie für ein Tanzhaus in München

Am 15.03.2022 stellte der BLZT im Beisein des Münchner Kulturreferenten Anton Biebl und unter lebhafter Teilnahme von Politiker:innen, Journalist:innen und Vertreter:innen der Münchner Tanzszene die im September 2021 vorgelegte Machbarkeitsstudie für ein „Tanzhaus in München“ vor. Sie untermauert nicht nur die Notwendigkeit, sondern auch die Realisierbarkeit und Zukunftspotentiale eines Tanzhauses für die Landeshauptstadt.

Die Präsentation übernahmen die Autor:innen Walter Heun (BLZT), Stefan Sixt (BLZT), Gabi Sabo (Koordination Studie) und Katharina Voigt (TUM).

Um eine größtmögliche Transparenz und Unabhängigkeit zu gewährleisten, wurde die Studie in einem umfassenden partizipativen Prozess mit möglichen Interessent:innen, Partner:innen und verwandten Institutionen in München sowie internationalen Spezialist:innen des Tanzes und der Performing Arts erstellt.

In einem Vergleich von über dreißig potentiellen Orten erwiesen sich das Areal im Kreativquartier mit der Tonnen- und Jutierhalle, das Paketpost-Areal sowie – als Szenario einer weiter entfernten Zukunft – das Viehhof-Areal als besonders geeignet, jeweils unterschiedliche Konzeptionen eines Tanzhauses zu realisieren. An diesen Beispielen erläuterten die Autor:innen der Studie Visionen eines urbanen choreografischen Zentrums der Künste, das lokale Kräfte einbezieht, regionale und internationale Kooperation und Vernetzung schafft und zu einem weithin sichtbaren Leuchtturm der Gegenwartskunst wird.

Aufgrund der großen auch überregionalen und internationalen Nachfrage stellen wir die Aufzeichnung der Präsentation online zur Verfügung für alle, die die Live-Präsentation verpasst haben:

Video

Walter Heun hat mit dem BR zur Machbarkeitsstudie gesprochen. Das Interview ist hier nachzuhören:

Interview

Die Studie ist momentan noch unter Verschluss. Wenn Sie Interesse an den Ergebnissen haben, senden wir Ihnen diese gerne per Email, sobald die Studie vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München freigeben worden ist. Bitte schreiben Sie uns eine Email, um sich für den Versand vormerken zu lassen.

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Machbarkeitsstudie für ein Tanzhaus in München

Der BLZT wurde vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für ein Tanzhaus in München durchzuführen. Ende September haben Walter Heun, 1. Vorstand des BLZT, und Katharina Voigt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Architektur an der Technischen Universität München, die fertige Studie Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshaupstadt München, übergeben.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei allen, die an der Erarbeitung der Studie zur Realisierung eines Tanzhauses in München dabei waren und uns mit wertvollem Input unterstützt haben! Wir freuen uns, mit den Akteur*innen der Tanz- und Kulturszene Münchens und darüber hinaus gemeinsam eine tragfähige Entscheidungsgrundlage für den Münchner Stadtrat erarbeitet zu haben!

Offener Brief an die Bayerische Staatsregierung

Der BLZT fordert ein Ende des Kulturnotstandes in Bayern und drastische Nachbesserungen der Coronapolitik sowie der bestehenden Hilfsprogramme.

Die Ungleichbehandlung des Kulturbereichs bei den Coronaschutzmaßnahmen hat zu einem erneuten de facto Lockdown vor allem im freien Kulturbereich geführt, der die Existenzbasis der Soloselbständigen gefährdet und das Recht auf kulturelle Teilhabe in Bayern unterminiert. Nur öffentlich hoch geförderte Träger*innen können es sich bei diesen Maßnahmen leisten zu spielen. Kunst und Kultur sind Leidtragende einer Coronapolitik, die wissenschaftliche Erkenntnisse zum geringen Infektionsrisiko im Kulturbereich nicht anerkennt. Vor diesem Hintergrund fordert der BLZT im Zusammenschluss mit weiteren Bayerischen Kulturverbänden die sofortige Nachbesserung folgender Punkte:

Offener Brief

Für den Tanz in Bayern

Der Bayerische Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) vertritt seit über zwei Jahrzehnten die Interessen der Tanzschaffenden in München und Bayern und ist auf Bundes- und Länderebene die politische Vertretung des Tanzes in Bayern. versteht sich als Bindeglied zwischen den Tanzschaffenden, der Kulturpolitik und der Öffentlichkeit in Bayern. Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst unterstützt der BLZT bayernweit professionelle Produktionen, Aus- und Weiterbildungsprojekte, sowie Veranstaltungen im Bereich zeitgenössischer Tanz. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen.

Aktuell ist der BLZT im Begleitgremium des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst sowie der Bayerischen Staatsregierung bei der Entwicklung der „Coronahilfen” für Kunst- und Kulturschaffende als Vertreter des Tanzes und mit seiner Expertise in Bezug auf Fördermodelle eingebunden. Der BLZT ist der institutionalisierte „Roundtable Tanz” in Bayern, in dem die Belange verschiedenster Teile der Szene diskutiert werden.

Werden Sie Mitglied beim BLZT!

Als aktives Mitglied nehmen Sie an der jährlichen Mitgliederversammlung teil und haben die Möglichkeit, Projekte vorzuschlagen und zu initiieren.

Als Fördermitglied profitieren Sie von den Vorteilen als Inhaber*in der Tanzcard.

Die BLZT-Mitgliedschaft kann zudem als künstlerische Legitimation und Nachweis bei der Beantragung von Künstler*innen-Hilfen der Corona-Programme u.a. fungieren.

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Coronabedingte Absagen oder Änderungen

Die Corona-Pandemie stellt uns nach wie vor vor ganz neue Herausforderungen und hat insbesondere im Kulturbereich erhebliche Auswirkungen, die von Einzelfall zu Einzelfall betrachtet werden müssen. Uns erreichen zahlreiche Anfragen zu den förderrechtlichen Konsequenzen bei Absagen von bereits bewilligten Projekten wegen des Coronavirus, die ggf. individuell abgeklärt werden müssen.

Bitte informieren Sie in jedem Fall die Administration des BLZT rechtzeitig, falls sich Ihr Projekt bzw. Vorhaben aufgrund von Corona ändern oder verschieben sollte.

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Barrierefreiheit

Wir bemühen uns, Barrieren zu reduzieren, um den Zugang und die Teilnahme an unseren Projekten und Veranstaltungen zu erleichtern und inklusiver zu gestalten. Sollten Sie auf bestehende Barrieren stoßen, die Sie daran hindern, unsere Angebote zu nutzen, möchten wir Sie oder eine Person Ihres Vertrauens bitten, uns darüber zu informieren. Gerne helfen wir weiter und freuen uns über Ihr Feedback!

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